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September 21, 2019, 08:01:00
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Autor Thema: Reisetagebuch Firanors  (Gelesen 1896 mal)
Firanor
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Wenn alte M?chte sich erheben...


« am: März 08, 2007, 19:37:56 »

hiho Leute,
da ihr ja auch mal angedacht habt das rielsabnd in form eines Reisetagebuches zu beschreiben, habe ich mal damit angefagen...
Feedback und Anregungen sind erw?nscht, aber echtschreibefehler schenke ich euch gr?z?gigerweise^^

Reisetagebuch des Firanor, Geweihter des Firun, im Jahre 21 nach Hal

1.Peraine im Jahre 21 n.H. ? Der Aufbruch ?
Nach langem Hadern habe ich mich nun endlich entschlossen die Reise gen Osten in das sagenumwobene Land der Riesen anzutreten, ich wei? dass die G?tter das eherne Schwert zum Schutz Aventurien vor den namenlosen Horden des Ostens aufget?rmt haben, und dass es angeblich l?sterlich sei den Wall der zu ?berqueren. Aber warum sollte man sich immer hinter Mauern verstecken, die andere errichtet haben, ich meine, dass es an der zeit ist Angst und Aberglauben zu ?berwinden und sich seinem Schicksal zu stellen und mein Schicksal liegt nicht mehr in Aventurien, wo mich weder Elfen noch Menschen willkommen hei?en, nur noch Firun wacht ?ber meinen einsamen weg.
Nun stehe am ?stlichen Ufer des Walsach und zu F??en der Walberge und ich sehe zu diesen gewaltigen Gipfeln, die immer von Firuns wei?er Pracht bedeckt sind, auf und man muss sich wohl klein vorkommen in Gegenwart solcher Erhabenheit, aber es ist weder Zeit noch Ort zu z?gern, mein Entschluss steht fest, ich werde dieses Gebirge, sei es auch noch so gewaltig, ?berwinden und die dahinter liegenden L?nder durchstreifen und wenn dies auch noch der Wille des Wei?en J?gers ist zur?ckkehren meinen Br?der von den L?ndern berichten, die noch kein Mensch Aventuriens geschaut hat.


2. Peraine im Jahre 21 n.H. ? In den Walberge ?
Neersand liegt nun schon gut einen Tagesmarsch hinter mir, das Land beginnt sich schon leicht gen Himmel zu t?rmen, aber die Gipfel des Ehernen Schwertes scheinen kaum n?her zu kommen, aber trotz des teils unwegsamen Gel?ndes bin ich gut vorangekommen und Efferd hatte wohl ein Einsehen mit mir und verschonte diesen Tag von regen, obwohl der Herr der Meere und die Herrin der St?rme sich n?rdlich von hier in den Walbergen ausgetobt haben, dass es aussah als wollten sie nicht nur die Berge fortsp?len, aber nun muss ich weiter, denn der Weg vor mir ist noch lang und steinig und ich will keine Stunde des Tages verschenken.

3. Peraine im Jahre 21 n.H. ? In den Walberge ?
Efferd und Rondra scheinen sich beruhigt zu haben, sogar Praios scheint nach dem rechten sehen zu wollen, denn er lugt nach Tagen mal wieder durch die ansonsten dichte Wolkendecke.
Das Terrain wird zusehends steiler, auch wenn die Baumgrenze noch lange nicht erreicht ist, ich werde erst in einigen Tagen den Pass zur Flammenberger Bucht erreicht haben.
Auf dem weg bin ich an einer Art Lager vorbeigekommen, dass erst k?rzlich verlassen wurde, wahrscheinlich war es das Lager von einer Bande Vogelfreier, die sich ?stlich des Walsach vor den abergl?ubischen B?tteln und Kopfgeldj?gern verstecken, dabei scheint das Land hier nicht anders zu sein als westlich des Walsach, wenn auch ein wenig steiler, aber das haben ja Gebirge im allgemeinen so an sich.


4. & 5. Peraine im Jahre 21 n.H. ? In den Walberge ?
Wetter stabil, Wasser du Nahrung stellt die Natur in ausreichenden Ma? zur Verf?gung.
Bin ohne besondere Vorkommnisse gut vorangekommen.


6. Peraine im Jahre 21 n.H. ? In den Walberge ?
Wetter hat sich sogar noch gebessert, Praios schient nun endg?ltig die Wolken vertrieben zu haben, kann mir nur recht sein, dann ist es wenigstens nicht schlammig und ich komme schneller voran.
Neersand ist nur noch ein rauchender Punkt am Horizont und wird zusehends kleiner, aber die Aussicht von hier oben ist nicht von schlechten Eltern.
Ansonsten ist heute nicht aufregendes geschehen, werde wohl noch etwas in die Nacht hinein wandern und dann rasten.


7. & 8. Peraine im Jahre 21 n.H. ? In den Walberge ?
Es hatte kurz den Anschein als h?tten die G?tter ihre Meinung ge?ndert und wollten das gute Wanderwetter der letzten Tage mit Sturm und Hagel vergelten, aber zu meinem Gl?ck wurde die Unwetterfront an der n?rdlichen Kette der Walberge abgefangen und hat sich dort niedergeschlagen, auch wenn es gestern und heute etwas k?hler war und der Wind auffrischte, bin ich mit heiler Haut davon gekommen, denn im Gebirge h?tte so ein Wetterumbruch schon sehr gef?hrlich werden k?nnen, aber am Abend des 8. klarte es wieder auf und ich kann unbeschwert meine Reise fortsetzen.
Ansonsten ist nichts Interessantes geschehen.


9. Peraine im Jahre 21 n.H. ? In den Walberge ?
Wetter ist stabil, Aussicht weiterhin sch?n, macht das Wandern gleich noch sch?ner, mittlerweile werden die B?ume kleiner, n?here mich wohl schon der Baumgrenze, h?tte nicht gedacht so schnell voranzukommen, konnte heute auch noch meine Vorr?te mit Wildbeeren, Wurzeln und zwei Berghasen auff?llen, Wasser ist auch in ausreichenden Mengen vorhanden, da es hier ?berall kleine Gebirgsb?che gibt.
Einzig au?ergew?hnliches heute waren zwei k?mpfende Westwinddrachen am Himmel, die sich anscheinend um einen ziemlich gro?en erlegten Fisch stritten, sch?ne Tiere und gute J?ger.


10. Peraine im Jahre 21 n.H. ? In den Walberge ?
Firun scheint es gut mit mir zu meinen das Wetter ist weiter aufgeklart und der Himmel ist fast wolkenfrei, bis auf ein paar wei?e W?lkchen.
Werde, wenn sich das Wetter nicht noch schlagartig ?ndert, noch in dieser sternenklaren Nacht den Pass erreichen und mich morgen an den Abstieg zur Flammenberger Bucht machen.
Bin heute zu meiner eigenen ?berraschung einem Fallensteller begegnet, der wohl seine Beute in Neersand feilbieten will, ein paar ganz ansehnliche Pelze hatte er da, ein sehr freundlicher Mann, als er erkannt hat, dass ich ein Geweihter des Firun war, hat er mir doch tats?chlich die H?lfte seines Meskinnes abgef?llt und Geschenk und mir einen Umweg von mindestens einem Tag erspart, da er mir einen Gebirgspfad zeigen konnte, der mich schneller zur K?ste f?hren wird.


11. Peraine im Jahre 21 n.H. ? In den Walberge ?
Habe gestern Abend noch den pass erreichen k?nnen und es gab sogar einen Fels?berhang unter dem ich mein Lager aufschlagen konnte, so eine sternenklare Nacht hat schon etwas f?r sich, dank dessen ich auch heute Nacht eine Sternschnuppe am Firmament ersp?hen konnte, da sie nach Osten strebte, scheint es mir fast als wollte mir der Wei?e J?ger wohl sein Zustimmung zu meiner Reise geben und in Anbetracht der letzten Tage schein meine Reise wirklich unter einem guten Stern zu stehen.
Man kann die Aussicht, die sich beim Abstieg ?ber den Gebirgspfad zur Flammberger Bucht bietet, kaum anderes als majest?tisch nennen und es gibt mir einen Vorgeschmack darauf wie wohl die Aussicht von den wirklichen hohen Bergen des Ehernen Schwertes erst bieten wird.
Mit derartigen Bildern vor Augen und von Tatendrang befl?gelt habe ich heute sogar schon den halben Abstieg zur Bucht geschafft.


12. Peraine im Jahre 21 n.H. ? In den Walberge ?
Nun meine Gl?ckstr?hne sollte wohl nicht ewig w?hren, daran zu glauben w?re ja auch vermessen, aber ich hoffe den Wald zu F??en der Walberge noch zu erreichen bevor das Wetter endg?ltig umschl?gt.
Auch ist die Aussicht nicht mehr so grandios wie am gestrigen Tag, da sich die Bucht in Nebel und die Berge drumherum in tiefh?ngende Wolken h?llen, daf?r kann sie mich aber auch nicht mehr ablenken und einen sicheren tritt sollte man im Gebirge wohl schon sein eigen nennen.
Werde in dem K?stenwald auch meine Vorr?te erg?nzen und dann frohen Mutes weiter ziehen.



werde noch weiter schreiben, aber es wahrschienlcih, wenn ich herausgefunden habe wie, als word-datei hochladen^^
soll ja erstmal nur einen eindruck vermitteln, un dob es so auch akommen w?rde.
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Es ist eine traurige Wahrheit, aber die Summe des Intelligenzquotienten der Menschheit ist eine Konstante, nur w?chst die Weltbev?lkerung stetig (...aber zum Gl?ck gib es ja Ami's^^ )
Ashariel
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« Antworten #1 am: März 08, 2007, 21:09:20 »

Bereits eine sehr spannende Reise, dabei ist er noch immer im Riesland.
Bin schon gespannt wie es weitergeht!  Lesend
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Schmerz ist Schw?che die den K?rper verl?sst!
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Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird


« Antworten #2 am: März 08, 2007, 21:13:56 »

Zitat
werde noch weiter schreiben, aber es wahrschienlcih, wenn ich herausgefunden habe wie, als word-datei hochladen


Ich mach das mit dem guten alten paste&color. Alles markieren, strg c und dann mit strg v in die Antwort reinkleben   Grin
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Falls irgendwer irgendwo produzieren will und aus irgendwelchen Gründen nicht kann oder unsicher ist, schreibt mich an und ich lauf dann den verantwortlichen Leuten wenns nötig ist hinterher ...
Firanor
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Wenn alte M?chte sich erheben...


« Antworten #3 am: März 11, 2007, 21:16:23 »

So nun get es weiter... viel Sp? beim Lesen  Clown  und Kritik und Anregungen sind noch immmer willkommen, also auf gutes gelingen^^



13. Peraine im Jahre 21 n.H. ? In den Walberge ?
Das Wetter macht mir nun doch zu schaffen, es hat erst sacht angefangen wurde dann mit der Zeit immer st?ker und mittlerweile regnet es Bindf?den, an ein Weiterkommen st heute nicht mehr zu denken, ich bin nur froh diese alte B?renh?hle gefunden zu haben, sonst wurde ich wahrscheinlich mitsamt dem ganzes Schlamm und Ger?ll ebenfalls in die Wasser der Bucht gesp?lt. Ich hoffe Firun hat ein einsehen und der Besitzer der H?hle will seinen trockenen Platz nicht heute schon zur?ck, verdenken k?nnte ich es Meister Petz ja nicht bei dem Sauwetter.
Zu mindest habe ich jetzt Zeit meine Ausr?stung bei m??igem Licht zu sichten und mir noch mal die Karten der bekannten gebiete des s?dlichen teils des Ehernen Schwertes zu verinnerlichen, zu mindest bist zu den Nebelauen ist es kartographiert. Aber es wird mich wohl noch Wochen kosten diese Bucht zu umgehen, ?berqueren ist unm?glich ohne Schiff und Mannschaft.
Wenn das Wetter sich gebessert hat werde ich in den K?stenwald absteigen und mir ordentlich Proviant zulegen m?ssen, scheint eine karge Gegend zu werden.
Trotzdem hei?t es nun abwarten bis Efferd die himmlischen Schleusen wieder schlie?t.

14. Peraine im Jahre 21 n.H. ? In den Walberge ?
Ich werde wohl auch diesen Tag noch in der H?hle verbringen m?ssen, aber was solls, daf?r kann ich dann bestimmt die Karten aufwendig.

15. Peraine im Jahre 21 n.H. ? In den Walberge ?
Gegen Mittag war der Herr des Regeng?sse wohl der Meinung, dass Dere nun nass genug sei, immerhin erreichte ich halbwegs trockenen Fu?es den K?stenwald.
Nun wird eich die n?chsten zwei Tage damit verbringen mir Proviant und Heilkr?uter zu beschaffen, aber das d?rfte bei der erstaunlich vielf?ltigen Vegetation kein Problem darstellen, was wohl an dem doch rechtmilden Klima dieses K?stenstreifens liegen d?rfte.
Herr Firun und Frau Peraine lasst mein werk wohl gelingen.


16. & 17. Peraine im Jahre 21 n.H. ? Flammberger Bucht ?
Jagd und Kr?utersuche waren sehr ergiebig und gingen schneller von statten als erwartet, so war ich doch schon nach einem Tag fertig, da lie? ich es mir nicht nehmen diesen abgelegenen Wald genauer unter Augenschein zu nehmen, nebenbei konnte man hervorragend das Fleisch abh?ngen lassen, und ob man es glaubt oder nicht dieser Wald hat wohl einen nicht-tierischen Bewohner, auch wenn ich ihn nicht zu Gesicht bekommen habe, der Fallensteller war es sicherlich nicht, denn seine Fallen konnte ich ausfindig machen, vielmehr glaube ich das ein Eremit oder sogar Druide sich diesen Wald zu seinem Hain erkoren hat. Ich kann ihn verstehen, dieser Wald ist schon ein ruhiges und sch?nes Fleckchen Dere.
Ich will ihn nicht weiter st?ren und breche schon morgen auf.
Wetter scheint sich gebessert zu haben und auch recht stabil zu sein, habe gar nicht so recht darauf geachtet, da der Wald doch erheblichen Schutz vor den Unbilden des Wetters bietet.


18. Peraine im Jahre 21 n.H. ? Flammberger Bucht ?
Als ich am Morgen aufbrach schien es mir fast so, als ob ich den Eremiten am Waldrand stehen sah, aber vielleicht war es auch nur ein verkr?ppelter alter Baum.
Auch das Wetter hielt mich dazu an mit weiten Schritten davon zu eilen, nach den Regeng?ssen in den letzten Tagen mag man gar nicht glauben wie sch?n das Wetter danach doch wieder sein kann.
Nun der streckt noch ein paar einsame F?hler an den h?ngen des Ehernen Schwertes herauf verliert sich aber endg?ltig nach einem diesen Tag auf dem kargen Boden, der nur Flechten und Moosen eine Heimat bieten kann.
Das Vorankommen wird von Stunde zu Stunde Schwieriger, denn entweder man folgt einem schmalen K?stenstreifen und Efferd bedenk einen selbst reichlich mit seinen Gaben, dass die Kleidung als bald steif von Salz und Wind wird, oder man sucht sich einen verworrenen Pfad durch die aufstrebenden Bergh?nge, bald doppelt soviel Strecke zur?ckgelegt hat wie man Richtung Ziel vorangekommen ist.
Wenigstens bieten die vielen ?berh?nge und vom Wind ausgeh?hlten Bergflanken gute Rastpl?tze, so schwer der Marsch ist so sch?n ist die erhabene Einsamkeit und Gr??e dieser Landschaft, sie l?sst meine Sinne regelrecht aufbl?hen und best?rkt mich in meinem Entschluss aufgebrochen zu sein nachtr?glich um vielfaches.


19. Peraine bis 7. Ingerimm im Jahre 21 n.H. ? Flammberger Bucht ?
In den letzten achtzehn Tagen hat sich das Bild, das sich mir bei meiner Umrundung der Flammberger Bucht bot, kaum ge?ndert, hier und da gab es eigen- und einzigartige Felsformationen und schroff aufragende Klippen und Riffe, die das Meer noch mehr zum Sch?umen bringen, als es der stetige Wind, der aus allen Richtungen zugleich zu kommen scheint, eh? schon tut. Zum Gl?ck h?lt auch eben jener Wind Wolken und Unwetter fern.
Zumindest bin ich in den unverhofften Genuss eines doch recht gro?en Fisches, Efferd sei?s gedankt, gekommen, der von den Fluten auf die Klippen geschleudert wurde, dummerweise ohne Holz f?r ein Feuer, nun wird eich ihn wohl an meinem Speer befestigt wohl in den rauen winden trocknen lassen m?ssen.
Bei Zeiten sollte ich wohl Aves und seinem Geweihten, Ikonosander Flicker, danken f?r dieses erstaunliche Buch, obwohl ich erst auf sein Dr?ngen dieses wundersame Ding ?berhaupt mitnahm, da ich eigentlich nicht vor hatte buchzuf?hren, ganz abgesehen davon, dass es mir in dieser rauen Umgebung wohl kaum leserlich gegl?ckt w?re, auch wollt eich nicht glauben, dass in dieses B?chlein, wirklich meine gesamte Reise hineinpassen sollte. Aber zu meinem erstaunen hat dieses seltsame B?chlein immer genau so viele Seiten wie ich niederschreiben ? sagen wir besser niederDENKEN ? m?chte, denn es hat nicht nur wie von Zauberhand immer gen?gend Seiten, nein ich muss es auch nur aufschlagen und den Text im Geiste verfassen und schon erscheinen die Lettern auf den leeren Seiten. Wahrlich ein Wunder Aves und Nandus, so ist es mir m?glich diesen Reisebericht ?berhaupt zu verfassen und damit den Wissensdurst meiner ach so begierigen "Collega" bei der R?ckkehr meiner selbst oder des B?chleins zu stillen.


8. Ingerimm im Jahre 21 n.H. ? Flammberger Bucht ?

Nun habe ich den Punkt erreicht an dem ich auch die Flammberger Bucht hinter mir gelassen habe, nun gilt es diese Gebirgszunge, die in das offene Meer hinein ragt zu ?berwinden, laut Karte soll es hier noch eine kleinere bucht mit einem W?ldchen geben, dort wird eich dann meinen Proviant wieder aufstocken k?nnen, aber dank des Fisches aus Efferds nassem Reich, der nun auch getrocknet ist, habe ich es nicht eilig und kann mich ganz den Eindr?cken dieser erhabenen Weite widmen. Selbst diese wilde und raue Landschaft hat Peraines belebender Hauch bereits erreicht und l?sst Myriaden z?her kleiner Pflanzen, die sich in unz?hligen Rissen und Spalten festgesetzt haben, aufbl?hen und die die Berge in einer herben Sch?nheit erstrahlen und Praios unterst?tzt sie nach Kr?ften und erstrahlt den ganzen Tag am Firmament und langsam tauen Schneefelder und von Schmelzwasser gespeiste Bachst?rze ergie?en sich ins Meer und f?llen nebenbei meine Wasserschl?uche mir klarem kaltem Wasser.

9. bis 18. Ingerimm im Jahre 21 n.H. ? 1. Landzunge des Ehernen Schwertes ?
Die letzten neun Tage waren die anstrengensten seit meinem Aufbruch in Neersand, das Wetter hat mehr Spr?nge gemacht als eine Familie Gaukler auf einem Stadtfest, mal st?rmte es bei klarem Himmel, mal zogen dichte Wolken auf und es schneite wieder, dann brannte Praios unerbittlich am Himmel und kein L?ftchen wollte sich Regen oder dicke Dunst- und Nebelschwaden zogen vom Meer heran, dann sch?ttete es wie aus Eimern und das alles in fr?hlichem Wechsel, als ob sich die Himmlischen nicht entscheiden k?nnten was denn nun los sei.
Die Sturmb?en wehten nicht nur Gischt und Wasser an Land, sondern auch Allerlei Meerestiere, die sich zu dicht an der K?ste und im seichten Wasser des Riffes s?d-?stlich der Flammberger Bucht aufhielten, auch teile von Schiffsplanken wurde angesp?lt, aus denen man mit einiger M?he ein annehmbares Feuer machen konnte, was mir die ersten warmen Mahlzeiten seit Wochen bescherte.
Nichts desto trotz bin ich gut vorangekommen, auch wenn ich dazu manchmal nachts weitermarschieren musste.

19. Ingerimm im Jahre 21 n.H. ? 1. Landzunge des Ehernen Schwertes -
Habe heute die erste der beiden ins Meer ragenden Spitzen dieser Landzunge erreicht, wenn ich sie morgen hinter mir gelassen habe, werde ich das erste Mal in meinem Leben egal wohin ich schauen werde nicht Aventurien erblicken. Um dieses Kap, wenn man es so nennen will, pfeift ein starker Wind,d er best?ndig das Meer zu gewaltigen Wogen auft?rmt und sie dann bald an der K?ste brechen l?sst.
?bernachten werde ich einer gro?en Felsspalte weiter oben in dem Gebirgshang und weit genug vom aufgemischten Meer entfernt, um nicht v?llig durchn?sst zu werden, wenn gleich man wahrscheinlich nicht weit genug ins Gebirge fliehen kann ohne den feuchten Hauch Efferds hinter sich zu lassen, der hier allgegenw?rtig ist.

20. Ingerimm im Jahre 21 n.H. ? 1. Landzunge des Ehernen Schwertes ?
Habe heute endg?ltig, auch geistig, Aventurien hinter mir gelassen. Habe es mir aber nicht nehmen lassen bei meinem Aufbruch heute Morgen eine Felsnadel zu besteigen und noch mal Aventurien zu betrachten.
Ungl?ckseligerweise ist am sp?ten Vormittag eine Nebelbank vom offenen Meer herangezogen, sodass man kaum seine eigene Hand vor Augen sehen kann und auch nur noch sehr langsam und bed?chtig vorw?rts kommt.
Da man in diesem Nebel auch keine geeignete Lagerst?tte ausmachen kann, wird mir wohl nichts anderes ?brig bleiben unter freiem Himmel zu n?chtigen, wenn man ihn denn sehen k?nnte.

21. Ingerimm im Jahre 21 n.H. ? 1. Landzunge des Ehernen Schwertes ?
Der steht noch immer ?ber der K?ste und will sich kaum lichten, zu mindest sieht man jetzt schon wieder ein paar Schritt weit, trotzdem ist das Vorankommen noch immer schwierig und langsam.

22. Ingerimm im Jahre 21 n.H. ? 1. Landzunge des Ehernen Schwertes ?
Den G?ttern sei?s Gedankt der Nebel hat sich gegen Abend doch noch gelichtet, mittlerweile ist er eher ein Dunstschleicher, der das Auge nur noch auf gr??ere Entfernungen narrt. Nun wei? ich auch warum die Gegend, die ich als n?chstes erreichen werde als Nebelauen bekannt ist.
Es sieht daf?r aber nach Regen aus, egal ich habe einen Unterstand f?r dich Nacht gefunden und werde auch einen Regen trockenen Fu?es ?berstehen. Wenn das Wetter mitspielt kann ich morgen schon das W?ldchen in der kleinen Bucht erreichen und endlich wieder an einem Feuer n?chtigen und etwas Warmes zu mir nehmen.


23. Ingerimm im Jahre 21 n.H. ? 1. Landzunge des Ehernen Schwertes ?

Der gr??te Teil des Regen ist in der Nacht vom Himmel gekommen und hat mich auch nur noch zwei des Weges begleitet nach meinem Aufbruch und gegen Mittag habe ich einen gut gangbaren Felsgrat gefunden auf dem ich das W?ldchen doch noch bis zum erscheinen Madas am Himmel erreichen konnte.
Nun trockne ich meine Kleidung und Ausr?stung an einem kleinen prasselnden Feuer und bereite mich auf morgen vor, da ich dann jagen oder fischen werde, um meinen Proviant wieder aufzuf?llen.


24. Ingerimm im Jahre 21 n.H. ? 1. Landzunge des Ehernen Schwertes ?

Die Jagd war nur von bescheidenem erfolg gekr?nt, da es hier anscheinend nur kleinere Nager und ihre Fressfeinde gibt, daf?r haben sich unz?hlige V?gel niedergelassen, vor allem Meeresv?gel in allen Gr??en. Und reiche Fischgr?nde sind es wohl auch, da ich trotz doch bescheidenen F?higkeiten auf diesem Gebiet habe ich reiche Beute machen k?nnen. Ich werde wohl noch gut eine Woche hier verweilen, da mir die zur?ckliegende Strecke deutlich gemacht hat wie unwegsam und weitl?ufig diese K?ste doch ist, um meine Vorr?te in ausreichendem Ma?e zu vervollst?ndigen.

25. bis 30. Ingerimm im Jahre 21 n.H. ? 1. Landzunge des Ehernen Schwertes ?
Nun es ist vollbracht, ich habe jetzt wohl f?r gut 3 Wochen Vorr?te, wenn ich sparsam bin auch f?r 4 Wochen, der gr??te Teil sind getrocknete Fische und D?rrfleisch beides trocknet in der Meeresluft hervorragend, der Rest sind Wurzeln und Beeren, die ich wohl zu erst verzehren werde, N?sse und wilde Samen halten sich etwas l?nger. Wasser d?rfte es auf dem Weg gen?gend geben, darum wird eich mir keine Sorgen machen m?ssen.
Mehr Sorgen bereitet mir da das Wetter, das immer wechselhafter und unvorhersehbarer geworden ist, anscheinend ringen hier Firun, Peraine, Efferd und Praios um die Vorherrschaft, entweder es sch?ttet als g?be es kein Morgen mehr oder das Auge Praios brennt unerbittlich hernieder, an anderen Tagen mischt sich auch noch Rondra ein und sorgt f?r St?rme, zum Gl?ck weiter drau?en auf dem Meer, nun kann ich verstehen warum niemand das Riesland per Schiff erreichen will und wahrscheinlich kann. ZU alledem kommt noch, dass es an einem Tag schneit, ganz als ob Firun obsiegt h?tte und dann wieder taut es und fr?hlingswarme Luft streicht die Bergh?nge hinab.
Das alles kommt mir wie ein Pr?fung vor, in der die G?tter meine Entschlusskraft und mein Durchhalteverm?gen, sowie meine Leidensf?higkeit erproben wollten, aber ich h?tte wohl kaum die Gunst Firuns erlangt und die langen harten Jahre in der Wildnis fernab jeder Besiedelung ?berstanden, wenn ich diese F?higkeiten nicht in ausreichendem Ma?e besitzen w?rde.


1. Rahja im Jahre 21 n.H. ? 1. Landzunge des Ehernen Schwertes ?
In anderen Teilen Aventuriens ist es jetzt wahrscheinlich schon Sommer, alles ist gr?n und die Luft von den Ger?uschen der Natur geschw?ngert, aber hier oben scheint der Fr?hling, Peraines Hauch, erst jetzt wirklich angekommen zu sein, daf?r um so intensiver und mit einer Macht, die mich in erstaunen versetzt, obwohl ich den arktischen Winter und Sommer doch schon gew?hnt bin, scheint die K?ste des Ehernen Schwertes noch einmal ganz anders zu sein.
Aber was w?re Dere, wenn alles gleich und vorhersehbar w?re. Nun ich werde heute aufbrechen und frohen Mutes meinen weg gehen, auch die G?tter scheinen heute gut gelaunt zu sein oder Rahja konnte sie doch noch bes?nftigen, sei?s drum es ist gutes Wetter und werde gut vorankommen.

« Letzte Änderung: März 11, 2007, 23:02:42 von Firanor » Gespeichert

Es ist eine traurige Wahrheit, aber die Summe des Intelligenzquotienten der Menschheit ist eine Konstante, nur w?chst die Weltbev?lkerung stetig (...aber zum Gl?ck gib es ja Ami's^^ )
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« Antworten #4 am: März 11, 2007, 22:01:59 »

Den Begriff  "Collega" w?rde ich ersetzen. Klingt etwas nach Magier. Weis jetzt gerade nicht wie das bei Geweithen ist... ansonsten freu ich mich schon auf die n?chsten Kapitel!
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« Antworten #5 am: März 11, 2007, 22:30:42 »

der Begriff ist absichtlich gew?hlt, da er es ezwas sp?ttisch meint, weil sie ihn ausschicken ohne es selbst zu wagen, ist halt ein firungeweihter
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« Antworten #6 am: März 11, 2007, 22:56:21 »

Dann w?rde ich es in mit Anf?hrungsstrichen setzten, damit der ironische Seitenhieb unterstrichen wird. Ansonsten vielleicht noch Gef?hrten...
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« Antworten #7 am: März 12, 2007, 14:29:21 »

Er sollte die Karte lieber auswendig und nicht aufwendig lernen!  Wink
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