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November 19, 2019, 09:34:33
Rakshazar - Forum  |  Rakshazar  |  Einsteigerspielhilfe  |  Thema: 2. Gesetz des Stärkeren - Die Helden Rakshazars 0 Mitglieder und 4 Gäste betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: 2. Gesetz des Stärkeren - Die Helden Rakshazars  (Gelesen 33749 mal)
Hanesur
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« Antworten #165 am: April 06, 2010, 08:50:35 »

alles klaro, wird eingetragen
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"Ah! die So?en meiner Kindheit..."

                                               Hildegunst von Mythenmetz
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« Antworten #166 am: April 07, 2010, 01:00:02 »

So, hier nun endlich der Einleitungstext für das Archetypen-Kapitel. Ist eine längere Geschichte. Entschuldigung, dass das solange gedauert hat, aber irgendwie war es eine schwere Geburt. Ich hoffe es ist verwendbar. (4298 Zeichen m. L)
---
„Doch das Widerwärtigste war der Gestank, der aus dem Maul des Untiers kroch, während es geifernd seine armdicken, scharfen Zähne fletschte. Quogtrak dachte an seine Geliebte Amari, die das Monstrum in seiner Höhle verspeist hatte. Niemals würde er ihren Tod ungesühnt lassen, niemals würde wieder solch ein Verderben über seine Heimat kommen. Doch plötzlich sprang die Bestie nach vorn. Quogtrak gelang es gerade noch auszuweichen, aber er wurde von der Wucht des Angriffs zu Boden geworfen und verlor sein Schwert.“ Ein Raunen ging durch die Gruppe Kinder, die sich vor dem Legendenwahrer versammelt hatte. Der bärtige, Mann untermalte seine Geschichte mit ausladenden Gesten und zog die umstehenden Zuhörer sichtlich in seinen Bann. Hinter ihm stand die lebensgroße Statue eines hünenhaften Brokthar, der ein Schwert zu einem Todesstoß auf den Kopf einer vor ihm liegenden, echsenartigen Kreatur erhoben hatte. Das musste  Quogtrak sein, der das Ungeheuer Ugramonth erschlug. Heute am ersten Tag der Festwoche zu Ehren des Kuros wurden überall auf dem schwarzen Platz die Geschichten der legendärsten Helden der Stadt erzählt, die für ihre Taten mit einer Statue auf der Allee der Helden geehrt wurden. Krung kannte die meisten dieser Legenden noch aus seiner Kindheit. Schon früh hatte er beschlossen in die Fußstapfen dieser Recken und selbst unsterblichen Ruhm zu ernten. Ehrfürchtig trat er an die Statue Quogtraks heran und fuhr mit der Hand über die gemeißelte Schneide seines Schwerts. Krung schloss die Augen und murmelte: „Für Kuros! Für den Göttersohn!“ Ein Kichern von seiner Linken unterbrach sein stilles Gebet. Eine alte Vettel mit dem Gesicht voller Falten, die tiefer waren als die Schluchten der Aschewüste und einem dürren Körper, der sogar einen Troggling wie einen wohlgenährten Sanskitaren aussehen ließ, trat aus dem Schatten der Statue. „Du scheinst diesen Kerl wirklich zu bewundern, was?“ Ihre zerlumpte Kleidung und ihr Gestank ließ unschwer erkennen aus welchem Teil der Stadt sie kam. Normalerweise wurde solches Gesindel sofort wieder in die Gassen getreten, aus denen sie gekrochen kamen, aber in der Festwoche galt auf dem ganzen Platz der Kurosfriede. Glück für sie. „Ja, ja, ein Held ist er? Ein tapferer Krieger sagt man“, sagte die Alte in einem abfälligen Tonfall. „Aber die alte Tarma weiß es besser. Er erzählte es mir. Nur mir. Bevor er dieses armselige Ding in der Steppe erschlug, dass damals schon so klapprig war wie ich heute, war er regelmäßig bei mir ‚zu Gast’.“ Das Blinzeln ihrer grau-grünen Augen ließen Krung erkennen, dass sie keine Herberge besessen haben musste. „Von wegen ehrenvoll. Kam zurück mit den Zähnen des Untiers und ließ sich feiern. Die Dinger hängen heute noch im Tempel. Die Frauen der Stadt lagen ihm zu Füßen, die schönen diesmal. Und er lag in ihren Betten. Nach einem Monat voller Sauferei und Hurerei wurde er tot in den Straßen gefunden. Keiner wusste, wem der nackte, kopflose Körper gehörte. Aber die alte Tarma wusste es.“ Ein erneutes Kichern entfuhr ihrem faltigen Gesicht. Angewidert stieß Krung die widerliche Alte von sich. Sie prallte gegen den Sockel der Statue. Die Greisin rieb sich die schmerzenden Rippen: „Tja, das Ende der Geschichte erzählt niemand.“ Zorn stieg in Krungs Gesicht. Er zischte: „Verschwinde und verbreite deine Lügen dort, wo du herkommst!“ Lachend verschwand die Alte in der Menge. Am anderen Ende des Platzen waren plötzlich laute Trommelschläge zu hören. Nun war es soweit, die Priester machten sich bereit die diesjährige Kurosqueste auszurufen. Krung eilte nach vorn und reihte sich in die Menge der zahlreichen Pilger ein. Wer die Queste bestand, der durfte sich beträchtliche Hoffnungen  darauf machen, dass auch mal seine Taten auf diesem Platz erzählt werden. Und wer hörte schon auf das Geschwätz irgendwelcher alten Huren. Doch Krung wurde je aus seinen Gedanken gerissen, als die Priester des Göttersohns in grau-schwarzen Kutten den Platz betraten. Endlich, nun war seine Zeit gekommen.

Das verfluchte Rakshazar braucht nichts so sehr, wie furchtlose Recken, die auf den Pfaden Kuros wandeln. Auf den folgenden Seiten findest Du daher sechs archetypische Helden des Rieslandes, die so gestaltet wurden, dass sie in den Gassen Kurotans direkt ins Abenteuer geführt werden können.
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Mæglin
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« Antworten #167 am: April 07, 2010, 08:05:11 »

Nett... Daumen hoch
Aber da sind noch einige sprachliche unschönheiten/Rechtschreibfehler drinn...leider werde ich wohl erst heute Abend dazu kommen mnir den Text vorzunehmen... Undecided
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Yanken
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« Antworten #168 am: April 07, 2010, 08:17:00 »

Ausgezeichnet  Daumen hoch

... in grau-schwarzen Kutten den Platz betraten.

Sollen wir grau-schwarz zur Farbe der Kuros-Priesterschaft erheben?
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Hanesur
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« Antworten #169 am: April 07, 2010, 08:37:04 »

falls talkim heute schon drucken will müssen wir den halt unkorrigiert reinnehmen. so dass die spielhilfe gegen mittag fertig ist.

Ich mach das ding erstmal fertig. dann kann ich ja auch das inhaltsverzeichnis erstmal schreiben. mal sehen ob ich das mistding automatisch gebastelt bekomme Wink

den text finde ich übrigens sehr cool. vermittelt sehr schön den style und ist sogar ein bisschen kritisch Grin
hab den text so ganz oberflächlich n bissl "korrigiert". garantiere aber für nichts. war nie gut in rechtscheiböng
« Letzte Änderung: April 07, 2010, 08:57:42 von Hanesur » Gespeichert

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Talkim
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« Antworten #170 am: April 07, 2010, 09:55:39 »

falls talkim heute schon drucken will müssen wir den halt unkorrigiert reinnehmen. so dass die spielhilfe gegen mittag fertig ist.

Also wir haben noch etwas Zeit. Müssen also nichts überstürzen... Besser wir sehen nochmal drüber, bevor wir nachher einen 300 Euro Druck in die Tonne kloppen  Wink

Es reicht, wenn wir das Ding am Ende der Woche in den Druck geben (der braucht 2-3 Tage). Ist also noch ein wenig Zeit für Korrekturen.
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To do:
1. Finalisierung Arsenaltexte
2. Ausarbeitung der Blutpriester
3. Ausarbeitung der G?tter der Ipexco
4. Vorbereitung RatCon 2012
5. Versand Belegexemplare
6. Ipexco-Schamanenrituale durchsehen
Hanesur
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« Antworten #171 am: April 07, 2010, 09:59:26 »

na gut, dann lad ich mal die endversion als erstmal zum angucken hoch, auch wenn mir persönlich ein paar rechtschreibfehler nicht egaler sein könnten Grin
« Letzte Änderung: April 07, 2010, 10:01:31 von Hanesur » Gespeichert

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« Antworten #172 am: April 07, 2010, 15:13:59 »

„Doch das Widerwärtigste war der Gestank, der aus dem Maul des Untiers kroch, während es geifernd seine armdicken, scharfen Zähne fletschte. Quogtrak dachte an seine Geliebte Amari, die das Monstrum in seiner Höhle verspeist hatte. Niemals würde er ihren Tod ungesühnt lassen, niemals wieder würde er dulden, dass solch ein Verderben über seine Heimat kommt. Mit einem plötzlichen Ruck sprang die Bestie nach vorn. Quogtrak gelang es gerade noch rechtzeitig auszuweichen, aber er wurde von der Wucht des Angriffs zu Boden geworfen und verlor sein Schwert.“ Ein Raunen ging durch die Gruppe von Kindern, die sich vor dem Legendenwahrer versammelt hatte. Der bärtige, Mann untermalte seine Geschichte mit ausladenden Gesten und zog die umstehenden Zuhörer sichtlich in seinen Bann. Hinter ihm stand die lebensgroße Statue eines hünenhaften Brokthar, der sein Schwert zum Todesstoß auf den Kopf einer vor ihm liegenden, echsenartigen Kreatur erhoben hatte. Das musste  Quogtrak sein, der das Ungeheuer Ugramonth erschlug. Heute am ersten Tag der Festwoche zu Ehren Kuros wurden überall auf dem schwarzen Platz die Geschichten der legendärsten Helden der Stadt erzählt, die für ihre Taten mit einer Statue auf der Allee der Helden geehrt wurden. Krung kannte die meisten dieser Legenden noch aus seiner Kindheit. Schon früh hatte er beschlossen in die Fußstapfen dieser Recken zu treten und selbst unsterblichen Ruhm zu erringen. Ehrfürchtig trat er an die Statue Quogtraks heran und fuhr mit der Hand über die gemeißelte Schneide seines Schwerts. Krung schloss die Augen und murmelte: „Für Kuros! Für den Göttersohn!“ Ein Kichern zu seiner Linken unterbrach sein stilles Gebet. Eine alte Vettel mit einem Gesicht voller Falten, die tiefer waren als die Schluchten der Aschewüste und einem dürren Körper, neben dem sogar ein Troggling wie ein wohlgenährter Sanskitaren gewirkt hätte, trat aus dem Schatten der Statue. „Du scheinst diesen Kerl wirklich zu bewundern, was?“ Ihre zerlumpte Kleidung und ihr Gestank ließen unschwer erkennen aus welchem Teil der Stadt sie stammte. Normalerweise wurde solches Gesindel sofort wieder in die Gassen getreten, aus denen es gekrochen kam, aber in der Festwoche galt auf dem ganzen Platz der Kurosfriede. Glück für sie. „Ja, ja, ein Held ist er? Ein tapferer Krieger wie man sich erzählt“, sagte die Alte in einem abfälligen Tonfall. „Aber die alte Tarma weiß es besser. Er erzählte es mir. Nur mir. Bevor er dieses armselige Ding in der Steppe erschlug, dass damals schon so klapprig war wie ich es erst heute bin, war er regelmäßig bei mir ‚zu Gast’.“ Das Blinzeln ihrer grau-grünen Augen ließ Krung erkennen, dass sie wohl keine Herberge besessen hatte. „Von wegen ehrenvoll. Kam zurück mit den Zähnen des Untiers und ließ sich feiern. Die Dinger hängen heute noch im Tempel. Die Frauen der Stadt lagen ihm zu Füßen, die schönen diesmal. Und er lag in ihren Betten. Nach einem Monat voller Sauferei und Hurerei wurde er tot in den Straßen gefunden. Keiner wusste, wem der nackte, kopflose Körper gehörte. Aber die alte Tarma wusste es.“ Ein erneutes Kichern entfuhr ihrem faltigen Gesicht. Angewidert stieß Krung die widerliche Alte von sich. Sie prallte gegen den Sockel der Statue. Die Greisin rieb sich die schmerzenden Rippen: „Tja, das Ende der Geschichte erzählt nie jemand.“ Zorn stieg in Krung auf. Er zischte: „Verschwinde und verbreite deine Lügen gefälligst dort, wo du herkommst!“ Lachend verschwand die Alte in der Menge. Am anderen Ende des Platzen waren plötzlich laute Trommelschläge zu hören. Nun war es soweit, die Priester machten sich bereit die diesjährige Kurosqueste auszurufen. Krung eilte nach vorn und reihte sich in die Menge der zahlreichen Pilger ein. Wer die Queste bestand, der durfte sich beträchtliche Hoffnungen  darauf machen, dass auch seine Taten einst auf diesem Platz erzählt werden würden. Und wer hörte schon auf das Geschwätz irgendwelcher alter Huren. Krung wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen, als die Priester des Göttersohns in ihren grau-schwarzen Kutten den Platz betraten. Endlich war seine Zeit gekommen.

Das verfluchte Rakshazar braucht nichts so sehr, wie furchtlose Recken, die auf den Pfaden Kuros wandeln. Auf den folgenden Seiten findest Du daher sechs archetypische Helden des Rieslandes, die so gestaltet wurden, dass sie in den Gassen Kurotans direkt ins Abenteuer geführt werden können.
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Keep it simple!


« Antworten #173 am: April 07, 2010, 16:58:41 »

„Doch das Widerwärtigste war der Gestank, der aus dem Maul des Untiers kroch, während es geifernd seine armdicken, scharfen Zähne fletschte. Quogtrak dachte an seine Geliebte Amari, die das Monstrum in seiner Höhle verspeist hatte. Niemals würde er ihren Tod ungesühnt lassen, niemals wieder würde er dulden, dass solch ein Verderben über seine Heimat kommt. Mit einem plötzlichen Ruck sprang die Bestie nach vorn. Quogtrak gelang es gerade noch rechtzeitig auszuweichen, aber er wurde von der Wucht des Angriffs zu Boden geworfen und verlor sein Schwert.“
Ein Raunen ging durch die Gruppe von Kindern, die sich vor dem Legendenwahrer versammelt hatte. Der bärtige Mann untermalte seine Geschichte mit ausladenden Gesten und zog die umstehenden Zuhörer sichtlich in seinen Bann. Hinter ihm stand die lebensgroße Statue eines hünenhaften Brokthar, der sein Schwert zum Todesstoß auf den Kopf einer vor ihm liegenden, echsenartigen Kreatur erhoben hatte. Das musste Quogtrak sein, der das Ungeheuer Ugramonth erschlug.
Heute, am ersten Tag der Festwoche zu Ehren Kuros, wurden überall auf dem schwarzen Platz die Geschichten der legendärsten Helden der Stadt erzählt, die für ihre Taten mit einer Statue auf der Allee der Helden geehrt wurden. Krung kannte die meisten dieser Legenden noch aus seiner Kindheit. Schon früh hatte er beschlossen, in die Fußstapfen dieser Recken zu treten und selbst unsterblichen Ruhm zu erringen. Ehrfürchtig trat er an die Statue Quogtraks heran und fuhr mit der Hand über die gemeißelte Schneide seines Schwerts. Krung schloss die Augen und murmelte: „Für Kuros! Für den Göttersohn!“
Ein Kichern zu seiner Linken unterbrach sein stilles Gebet. Eine alte Vettel mit einem Gesicht voller Falten, die tiefer waren als die Schluchten der Aschewüste und einem dürren Körper, neben dem sogar ein Troggling wie ein wohlgenährter Sanskitare gewirkt hätte, trat aus dem Schatten der Statue. „Du scheinst diesen Kerl wirklich zu bewundern, was?“ Ihre zerlumpte Kleidung und ihr Gestank ließen unschwer erkennen aus welchem Teil der Stadt sie stammte. Normalerweise wurde solches Gesindel sofort wieder in die Gassen getreten, aus denen es gekrochen kam, aber in der Festwoche galt auf dem ganzen Platz der Kurosfriede. Glück für sie. „Ja, ja, ein Held ist er? Ein tapferer Krieger wie man sich erzählt“, sagte die Alte in einem abfälligen Tonfall. „Aber die alte Tarma weiß es besser. Er erzählte es mir. Nur mir. Bevor er dieses armselige Ding in der Steppe erschlug, dass damals schon so klapprig war wie ich es erst heute bin, war er regelmäßig bei mir ‚zu Gast’.“ Das Blinzeln ihrer grau-grünen Augen ließ Krung erkennen, dass sie wohl keine Herberge besessen hatte. „Von wegen ehrenvoll. Kam zurück mit den Zähnen des Untiers und ließ sich feiern. Die Dinger hängen heute noch im Tempel. Die Frauen der Stadt lagen ihm zu Füßen, die schönen diesmal. Und er lag in ihren Betten. Nach einem Monat voller Sauferei und Hurerei wurde er tot in den Straßen gefunden. Keiner wusste, wem der nackte, kopflose Körper gehörte. Aber die alte Tarma wusste es.“ Ein erneutes Kichern entfuhr ihrem faltigen Gesicht.
Angewidert stieß Krung die widerliche Alte von sich. Sie prallte gegen den Sockel der Statue. Die Greisin rieb sich die schmerzenden Rippen: „Tja, das Ende der Geschichte erzählt nie jemand.“ Zorn stieg in Krung auf. Er zischte: „Verschwinde und verbreite deine Lügen gefälligst dort, wo du herkommst!“ Lachend verschwand die Alte in der Menge. Am anderen Ende des Platzen waren plötzlich laute Trommelschläge zu hören. Nun war es soweit, die Priester machten sich bereit die diesjährige Kurosqueste auszurufen. Krung eilte nach vorn und reihte sich in die Menge der zahlreichen Pilger ein. Wer die Queste bestand, der durfte sich beträchtliche Hoffnungen  darauf machen, dass auch seine Taten einst auf diesem Platz erzählt werden würden. Und wer hörte schon auf das Geschwätz irgendwelcher alter Huren. Krung wurde jäh aus seinen Gedanken gerissen, als die Priester des Göttersohns in ihren grau-schwarzen Kutten den Platz betraten. Endlich war seine Zeit gekommen.

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Ein Dämon auf Abwegen
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« Antworten #174 am: April 10, 2010, 17:55:38 »

Hab gerade angefangen die Einsteigerspielhilfe zu lesen mir ist dabei Folgendes Aufgefallen:

Ein der Beschreibung von Jugao steht (der Name Gefällt mir immer noch nicht)
Zitat
Jugao ist mit einem schartigen Kravlesh bewaffnet.
Das Ding steht aber weder bei seiner Startausrüstung noch kann er damit umgehen.

Außerdem steht unter Profession "Wahrer der Tradition (Mystiker)" was auch nicht 100% korrekt sein dürfte.


Xanarra hat nach Beschreibung und Werten keine Rüstung, nach Bild würde ich sagen dass sie ne Angurianische  Lederrüstung+Kriegsmaske zuordnen. Außerdem beherrscht sie den "Waffenloser Kampfstil Paj Garok" nur ist in der Spielhilfe nicht erklärt.

Ogura Ipau-Rhimbe hat als SF Talentspezialsierung: Abrichten (XY)
Laut Werten trägt er
Zitat
Knochenwüterrüstung mit Knochenplatten
(3/2), Lederumhang (1/0)
Im Beschreibungstext steht was anderes. Zudem Steht die Knochenwüterrüstung nicht im Waffenkapitel und das was er auf dem Bild trägt sieht ehr nach ner Knöchernen Gladiatorenschulter aus.
Außerdem kann mit seinem Wurfholz (Talent Wurfbeile) nicht umgehen.

Pereth Shayasaba trägt laut Bild Stoßdolche und keine gewöhlichen Dolche.
Und auch sie beherrscht mit "Gossenstiel" einen nicht erklärten Kampfstiel.

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Dnalor the Troll
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« Antworten #175 am: April 10, 2010, 18:09:10 »

 Teufel Wir sind mindestens so gut wie die offizielle DSA-Redax, denn es wird zeit für unsere erste Erata Teufel
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Agenda bis 31.12.2013:
-Papa sein
. Abenteuer fertigstellen
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« Antworten #176 am: April 10, 2010, 18:34:41 »

So noch die letzten beiden Archetypen:

Varrak Donnerfaust hat "Sprachen Kennen [passende
Fremdsprache] +4" da müsste noch was eingetragen werden, Marham wäre sinnvoll. (Die Sprachen sind in der Spielhilfe übrigens auch nicht erklärt.)
Zudem besitzt er den Vorteil Verhornung der nicht erklärt wird.
In seinem Beschreinumgstext steht außerdem was von "mit Leder verstärkten Fellstiefeln" wärend in der Ausrüstungsliste Lederzeug steht. (Dem Bild nach würd ich ihm sogar Bronzeuggeben).

Auch bei Eshara müsste für "Sprachen Kennen (Fremdsprache der Komplexität
A) +3" noch ne Konkrete Sprache eingesetzt werden und auch sie hat den Vorteil "Verhornung" und mit "Hakra-Chutram" einen nicht erklärten Kampfstiel.
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Marhynianische Monstrosität


« Antworten #177 am: April 10, 2010, 19:17:25 »

Ja, das sind auch die Dinge, die mir aufgefallen waren beim Durchlesen. Das muss auf jeden Fall noch geändert werden vor dem Veröffentlichen!
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« Antworten #178 am: April 11, 2010, 09:28:19 »

Mir sind gerade noch zwei Dinge aufgefallen:

1. Die Art und Weise wie die Sprachen bei den Talenten aufgeschrieben wurden ist nicht konsistent. Es gibt da z.B. die Varianten
Muttersprache (Sprache)
Muttersprache: Sprache
MS: Sprache
Das sollte noch vereinheitlicht werden.

2. Pereth Shayasaba hat "Ortskenntnis (Mar-Yam in Yal-Kalabeth)" sie stammt laut Text aber aus Teruldan und nicht aus Yal-Kalabeth.
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Jarn
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« Antworten #179 am: April 11, 2010, 15:50:54 »

Habe auch noch ein paar kleine Fehler entdeckt:

Hier im Angurianer Text:

beugen sie sich niemandem und frönen
einem Leben in absoluter Freiheit.

Innerhalb der angurianischen
Gemeinschaft halten sich alle Mitglieder weitgehend an den
ihrer Philosophie entspringenden Konsens der Brüderlichkeit
und der absoluten Achtung der Freiheit des jeweils anderen

Es müsste heißen: ...vor der Freiheit ihrer Stammesgenossen.

In Kurotan leben
sie zumeist in mobilen Zeltdörfern, ohne dabei allzu lange
an einem Ort zu verweilen, denn ihr heißes Blut drängt sie, (Komma fehlt)
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Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebaeren zu koennen. Und ihr habt Chaos in euch. (Friedrich Nietzsche)
Seiten: 1 ... 10 11 [12] 13 14 | Nach oben Drucken 
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