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November 19, 2019, 08:22:51
Rakshazar - Forum  |  Rakshazar  |  Hinter dem Schwert (Moderatoren: Thorus84, Yanken)  |  Thema: Multikulturen 0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema. « vorheriges nächstes »
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Autor Thema: Multikulturen  (Gelesen 22690 mal)
Yanken
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Der Organisations-Barbar vom Dienst!


« Antworten #135 am: Oktober 28, 2009, 13:05:53 »

Akzeptabel... auch wenn's mir nicht ganz gefällt Wink


Mal zu den anderen Abschnitten. Gibt es jemand der sich für eine extra Beschreibungen für die "Diener der Amhas" und "Unfreie der Sanskitaren" ausspricht. Ansonsten fassen wir alle Sklaven (außer die Trollskalven) in einem Textabschnitt zusammen.
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« Antworten #136 am: Oktober 29, 2009, 10:19:43 »

Also jetzt muss ich sagen hat der Text am Anfang irgendwie wenig Schwung (ich liebe es wenn man mit Räubern, Banditen, Piraten und so anfängt!) aber ich denke den können wir erstmal so übernehmen und wenn jemand einen Geistesblitz hat, während wir was anderes besprechen, kann der ja gern gepostet werden Wink Ablenkung hilft manchmal…
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Yanken
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Der Organisations-Barbar vom Dienst!


« Antworten #137 am: Oktober 29, 2009, 11:02:12 »

Hast Recht... am besten wir sprechen in 4 Wochen nochmal drüber...
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« Antworten #138 am: Oktober 29, 2009, 13:09:26 »

Ja und inzwischen kümmern wir uns um die anderen und hoffen, dass es nur zwei Wochen sind bis jemand einen Geistesblitz hat Grin
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Yanken
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« Antworten #139 am: Oktober 29, 2009, 16:08:09 »

Ein erster grober Versuch.
Gegen Schluss gingen mir auch noch die letzten Ideen aus.

Ich frage mich gerade, ob die Unterschiede zwischen diesen Sklaven und den Sklaven der Trolle (Kulturtext Sklavenlager / Freies Lager) überhaupt groß genug sind um zwei Texte zu rechtfertigen.


Unfreie Legiten
Die Sklaverei ist allgegenwärtig auf dem verfluchten Kontinent. Viele entwickelte Völker erbauten und betreiben ihr Reich auf den Rücken ihrer Sklaven. Aber auch viele Barbarenvölker bestehen auf das ihrer Meinung nach naturgegebe Recht besiegte Feinde zu versklaven. Doch obwohl jeder dieser Sklaven das schwere Los gezogen hat, seine Freiheit wohl für für immer zu verlieren, hängt ihr Schicksal und vor allem das Schicksal ihrer in Gefangenschaft geborenen Nachkommen von ihren Herren und ihrer Aufgabe ab. So können die Haussklaven und Unfreien in den Städten, sowie deren Nachkommen ein ungemein besseres Leben (in der Kultur ihrer Herren) führen, als die Zwangsarbeiter auf den Feldern, Steinbrüchen oder Stollen. Als "Unfreie Legiten" oder "Sklavenlegiten" bezeichnet man all jene, die in den in Sklavenlager oder Sklavenghettos Rakshazars als Unfreie geboren werden und dort aufwachsen.
Dabei entwickelte sich die Kultur der Sklavenlegiten beinahe unabhängig voneinander, allein durch Austausch und Weiterverkauf der Sklaven, fast überall auf dem Kontinent in ähnlicher Struktur. Basieren doch viele Eigenheiten auf einer Durchmischung aller kulturellen Einflüsse unterschiedlicher Sklaven. Doch wurden in diesem Schmelztiegel der Kulturen auch neue Dinge geschaffen. Wie etwa die Ideen und Grundlagen für die großen, freien Legitenkulturen oder auch die universelle Sklavensprache Gmer, als Mischung vieler raksharischer Sprachfamilien. All dies war völlig unabhängig davon, ob ihre Herren nun Amhasim, Ipexco, Nagah, Sanskitaren, Slachkaren, Orks oder Xhul hießen.
Doch aller Errungenschaften zum Trotz, dass Leben der Unfreien ist jeder Kreatur zutiefst unwürdig. Die Körper dieser Leute sind geschungen, ihre Seelen verletzt und der Wille nicht selten gebrochen. Ihre einige kleine Hoffnung gilt dem Wunsch nach Freiheit. Und immer wieder wird diese, durch abenteurliche Geschihten und Berichte über angeblich erfolgreiche Aufstände und Ausbrüche,  neu entfacht.
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« Antworten #140 am: Oktober 29, 2009, 17:04:03 »

Unfreie Legiten
Sklaverei ist allgegenwärtig auf dem verfluchten Kontinent. Viele hochstehende Kulturen erbauten und betreiben ihre Reiche auf den Rücken einer Unzahl von Sklaven. Aber auch viele Barbarenvölker bestehen auf das ihrer Meinung nach naturgegebe Recht besiegte Feinde zu versklaven. Das Schicksal dieser Sklaven und das ihrer in Gefangenschaft geborenen Nachkommen hängt in erster Linie von der Gnade ihrer Herren und ihrer Aufgabe ab. So können die Haussklaven und Unfreien in den Städten, sowie deren Nachkommen ein ungemein besseres Leben (in der Kultur ihrer Herren) führen, als die einfachen Zwangsarbeiter auf den Feldern, oder gar die hart schuftenden Minensklaven in den Steinbrüchen und Stollen. Als "Unfreie Legiten" oder "Sklavenlegiten" bezeichnet man all jene, die in den in Sklavenlagern oder Sklavenghettos Rakshazars als Unfreie geboren werden und dort aufwachsen.
Dabei entwickelte sich die Kultur der Sklavenlegiten mehrfach unabhängig voneinander, weist aber dennoch, allein durch Austausch und Weiterverkauf der Sklaven, fast überall auf dem Kontinent eine ähnliche Struktur auf. Basieren doch viele Eigenheiten auf einer Durchmischung kultureller Einflüsse unterschiedlicher Sklaven. Doch wurden in diesem Schmelztiegel der Kulturen nicht nur Bekanntes neu kombiniert, sondern auch neue Dinge geschaffen. Etwa die Ideen und Grundlagen für die großen, freien Legitenkulturen oder auch die universelle Sklavensprache Gmer, als Mischung vieler raksharischer Sprachfamilien. All dies war völlig unabhängig davon, ob ihre Herren nun Amhasim, Ipexco, Nagah, Sanskitaren, Slachkaren, Orks oder Xhul hießen.
Doch aller Errungenschaften zum Trotz, das Leben der Unfreien ist jeder Kreatur zutiefst unwürdig. Die Körper dieser Leute sind geschungen, ihre Seelen verletzt und der Wille nicht selten gebrochen. Ihre einzige kleine Hoffnung gilt dem Wunsch nach Freiheit. Und immer wieder wird diese, durch abenteurliche Geschichten und Berichte über angeblich erfolgreiche Aufstände und Ausbrüche,  neu entfacht.
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Yanken
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« Antworten #141 am: Oktober 30, 2009, 09:18:52 »

Genügt das so?
Oder gibt es noch etwas wichtiges zu erwähnen?
Lebensweise, Weltsicht, Sitten und Bräuche, Handwerk, Magie, Darstellung?

Oder sollen wir diesen Text gar mir dem alten Kulturtext "Sklavenlager" und "Freies Lager" vermischen? Wäre meiner Meinung nach gar nicht so falsch.
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« Antworten #142 am: Oktober 30, 2009, 09:46:46 »

Ich denke das könnten wir ruhig vermischen...
Ich überlege gerade sogar ob wir nicht sämtliche Legitentexte in einen Text gießen sollten...letztendlich ist es ja eine Kultur mit etlichen Varianten....
Dann würde das vom Umfang her auch wenigstens an die anderen Kulturbeschreibungen rankommen...
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Yanken
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Der Organisations-Barbar vom Dienst!


« Antworten #143 am: Oktober 30, 2009, 12:56:45 »

Ich hätte die ganzen Texte jetzt unter die Kultur "Legiten" gepackt. Und statt der üblichen kanonischen Form (weil sie hier keinen Sinn macht), werden die Varianten aufgeführt.
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« Antworten #144 am: Oktober 30, 2009, 13:13:37 »

Oder so...
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Jens_85
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« Antworten #145 am: November 02, 2009, 10:11:46 »

Ein paar Worte zu der Struktur, die ja überall recht ähnlich sein soll, könntest du noch verlieren. Vielleicht, dass es bestimmte Kontaktleute gibt, die heimlich nach Außen Ausschau halten oder wirklich Kontakt mit freien Lagern haben. Und natürlich ihre Verbindungsleute zu den Herren, die ja manchmal wohl auch einen besonderen Status haben.
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Yanken
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« Antworten #146 am: November 02, 2009, 11:23:00 »

Unfreie Legiten
Sklaverei ist allgegenwärtig auf dem verfluchten Kontinent. Viele hochstehende Kulturen erbauten und betreiben ihre Reiche auf den Rücken einer Unzahl von Sklaven. Aber auch viele Barbarenvölker bestehen auf das ihrer Meinung nach naturgegebe Recht besiegte Feinde zu versklaven. Das Schicksal dieser Sklaven und das ihrer in Gefangenschaft geborenen Nachkommen hängt in erster Linie von der Gnade ihrer Herren und ihrer Aufgabe ab. So können die Haussklaven und Unfreien in den Städten, sowie deren Nachkommen ein ungemein besseres Leben (in der Kultur ihrer Herren) führen, als die einfachen Zwangsarbeiter auf den Feldern, oder gar die hart schuftenden Minensklaven in den Steinbrüchen und Stollen. Als "Unfreie Legiten" oder "Sklavenlegiten" bezeichnet man all jene, die in den in Sklavenlagern oder Sklavenghettos Rakshazars als Unfreie geboren werden und dort aufwachsen.
Dabei entwickelte sich die Kultur der Sklavenlegiten mehrfach unabhängig voneinander, weist aber dennoch, allein durch Austausch und Weiterverkauf der Sklaven, fast überall auf dem Kontinent eine ähnliche Struktur auf. Basieren doch viele Eigenheiten auf einer Durchmischung kultureller Einflüsse unterschiedlicher Sklaven. Doch wurden in diesem Schmelztiegel der Kulturen nicht nur Bekanntes neu kombiniert, sondern auch neue Dinge geschaffen. Etwa die Ideen und Grundlagen für die großen, freien Legitenkulturen oder auch die universelle Sklavensprache Gmer, als Mischung vieler raksharischer Sprachfamilien. All dies war völlig unabhängig davon, ob ihre Herren nun Amhasim, Ipexco, Nagah, Sanskitaren, Slachkaren, Orks oder Xhul hießen.
Doch aller Errungenschaften zum Trotz, das Leben der Unfreien ist jeder Kreatur zutiefst unwürdig. Die Körper dieser Leute sind geschungen, ihre Seelen verletzt und der Wille nicht selten gebrochen. Ihre einzige kleine Hoffnung gilt dem Wunsch nach Freiheit. Und immer wieder wird diese, durch abenteurliche Geschichten und Berichte über angeblich erfolgreiche Aufstände und Ausbrüche, neu entfacht.
Als wahre Helden unter den unfreien Legiten werden die Schmuggler und Kontaktleute verehrt, denen es vergönnt ist Nachrichten und Waren mit der Außenwelt auszutauschen. Auch Diebe die den Mut haben von ihren Herren zu stehlen - und noch eher wenn sie die Beute teilen - stehen hoch im Kurz der Anerkennung. Nicht selten nehmen diese Leute, die es wohl in der freien Welt nur zu kriminellen gebracht hätten, entscheidende und führende Positionen innerhalb der Gesellschaft ein. Auf der zweiten Ebene der Gesellschaftsstruktur stehen diejenigen die in der Unfreiheit eines SKlavenlagers geboren wurden oder mit einer hohen Lebenszeit in Gefangenschaft aufwarten können. Ganz unten in der Gesellschaft stehen die Neulinge sowie diejenigen die sich nicht integrieren wollen auf gleicher Ebene mit verräterischen Spionen ihrer Herren oder Versagern, wegen deren Unfähigkeit nicht selten die ganze Sklaven-Arbeitseinheit bestraft wird. Solche Leute erwartet bei Fehlverhalten nicht selten auch der Meuchelmord, den die einflussreichsten Sklaven zur "Wahrung der Verhältnisse" in Auftrag geben.
Die Zentren dieser Kultur finden sich vor allem in den Sklavenghettos wie sie z.B. in Yal-Mordai, Teruldan oder Xhoulajambo vorzufinden sind. Waren diese Stadtteile einst noch als bequeme Lösung für einfache Unterbringung der Sklaven gedacht, stellte sich schon bald Ernüchterung ein. So wuchs die Anzahl der Gefangenen schon bald übermäßig im Vergleich zu ihren wenigen Bewachern an. Die einflussreichsten Sklaven nutzten diese Chance und übernahmen im Untergrund mit ihren Banden die Kontrolle über große Teile der Ghettos und die Sklavenschaft. Nur noch tagsüber trauen sich die Wächter in diese abgesperrten Stadtviertel, da schon viele ihrer Kollegen hier ihr Leben lassen mussten. Deshalb begnügen sich die Herren damit, dass sie mit regelmäßigen Machtdemonstrationen durch öffentliche Hinrichtungen, zumindest den Großteil zur Arbeit zwingen können. Dennoch gibt es nicht wenige die sich dessen entziehen, unter anderem auch die einflussreichen Machthaber des Sklavenviertels und deren engster Kreis. Mit diesem Umstand können die Sklavenhalter aber deutlich besser leben als mit einem Aufstand. Denn hier in den Ghottos weht ein anderer Wind als in den kontrollierbaren Sklavenlagern. Es gab sogar schon Gerüchte, dass die "Sklavenkönige" mit den Sklavenhaltern oder auch den Wächtern gemeinsame Sache machen um jeweils ihre Positionen zu halten und zu verbessern.


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« Antworten #147 am: November 02, 2009, 12:12:02 »

Unfreie Legiten
Sklaverei ist allgegenwärtig auf dem verfluchten Kontinent. Viele hochstehende Kulturen erbauten und betreiben ihre Reiche auf den Rücken einer Unzahl von Sklaven. Aber auch viele Barbarenvölker bestehen auf das ihrer Meinung nach naturgegebe Recht besiegte Feinde zu versklaven. Das Schicksal dieser Sklaven und das ihrer in Gefangenschaft geborenen Nachkommen hängt in erster Linie von der Gnade ihrer Herren und ihrer Aufgabe ab. So können die Haussklaven und Unfreien in den Städten, sowie deren Nachkommen ein ungemein besseres Leben (in der Kultur ihrer Herren) führen, als die einfachen Zwangsarbeiter auf den Feldern, oder gar die hart schuftenden Minensklaven in den Steinbrüchen und Stollen. Als "Unfreie Legiten" oder "Sklavenlegiten" bezeichnet man all jene, die in den in Sklavenlagern oder Sklavenghettos Rakshazars als Unfreie geboren werden und dort aufwachsen.
Dabei entwickelte sich die Kultur der Sklavenlegiten mehrfach unabhängig voneinander, weist aber dennoch, allein durch Austausch und Weiterverkauf der Sklaven, fast überall auf dem Kontinent eine ähnliche Struktur auf. Basieren doch viele Eigenheiten auf einer Durchmischung kultureller Einflüsse unterschiedlicher Sklaven. Doch wurden in diesem Schmelztiegel der Kulturen nicht nur Bekanntes neu kombiniert, sondern auch neue Dinge geschaffen. Etwa die Ideen und Grundlagen für die großen, freien Legitenkulturen oder auch die universelle Sklavensprache Gmer, als Mischung vieler raksharischer Sprachfamilien. All dies war völlig unabhängig davon, ob ihre Herren nun Amhasim, Ipexco, Nagah, Sanskitaren, Slachkaren, Orks oder Xhul hießen.
Doch aller Errungenschaften zum Trotz, das Leben der Unfreien ist jeder Kreatur zutiefst unwürdig. Die Körper dieser Leute sind geschungen, ihre Seelen verletzt und der Wille nicht selten gebrochen. Ihre einzige kleine Hoffnung gilt dem Wunsch nach Freiheit. Und immer wieder wird diese, durch abenteurliche Geschichten und Berichte über angeblich erfolgreiche Aufstände und Ausbrüche, neu entfacht.
Als wahre Helden unter den unfreien Legiten werden die Schmuggler und Kontaktleute verehrt, denen es vergönnt ist Nachrichten und Waren mit der Außenwelt auszutauschen. Auch Diebe die den Mut haben von ihren Herren zu stehlen - und womöglich auch noch ihre Beute mit den Mitgefangenen teilen - stehen hoch im Ansehen. Nicht selten nehmen diese Leute, die wohl in der freien Welt als krimineller Abschaum verschrien gewesen wären, in den Lagern entscheidende und führende Positionen innerhalb der Sklavengesellschaft ein. Direkt unter ihnen stehen diejenigen die in der Unfreiheit eines Sklavenlagers geboren wurden oder mit einer hohen Lebenszeit in Gefangenschaft aufwarten können. Ganz unten stehen die Neulinge, sowie diejenigen die sich nicht integrieren wollen. Sie sind in den Augen der Anderen auf einer Ebene mit verräterischen Spionen ihrer Herren oder Versagern, wegen deren Unfähigkeit mitunter alle Mitglieder des Lagers gleichermaßen bestraft werden. Solche Leute haben bei entsprechendem Fehlverhalten nicht selten sogar den Tod durch hinterhältigen Meuchelmord zu erwarten, den die einflussreichsten Sklaven zur "Wahrung der Verhältnisse" in Auftrag geben.
Die Zentren dieser Kultur finden sich in den Sklavenghettos wie sie z.B. in Yal-Mordai, Teruldan oder Xhoulajambo vorzufinden sind. Waren diese Stadtteile einst noch als bequeme Lösung für die einfache Unterbringung der Sklaven gedacht, stellte sich schon bald Ernüchterung ein. Die Anzahl der Gefangenen wuchs schon bald übermäßig im Vergleich zu ihren wenigen Bewachern. Die einflussreichsten Sklaven nutzten diese Chance und übernahmen im Untergrund mit ihren Banden die Kontrolle über große Teile der Ghettos. Nur noch tagsüber trauen sich die Wächter in diese abgesperrten Stadtviertel, da schon viele ihrer Kollegen hier ihr Leben lassen mussten. Deshalb begnügen sich die Herren damit, dass sie mit regelmäßigen Machtdemonstrationen durch öffentliche Hinrichtungen, zumindest den Großteil der Sklaven auch weiterhin zur Arbeit zwingen können. Dennoch gibt es nicht wenige die sich dessen entziehen, unter anderem auch die einflussreichen Machthaber des Sklavenviertels und deren engster Kreis. Mit diesem Umstand können die Sklavenhalter aber deutlich besser leben als mit einem Aufstand. Denn hier in den Ghottos weht ein anderer Wind als in den kontrollierbaren Sklavenlagern. Es gab sogar schon Gerüchte, dass die "Sklavenkönige" mit den Sklavenhaltern oder auch den Wächtern gemeinsame Sache machen um jeweils ihre Positionen zu erhalten und weiter zu verbessern.

Da sollte meiner Meinung nach noch weitere Machtmittel der Sklavenhalter rein, als nur gelegentliche Hinrichtungen...sonst wird zu unglaubwürdig.
Man könnte diese Ghettos doch mit hohen Mauern umgeben...jeder kommt rein, aber nur die Sklavenhalter bestimmen wer raus kommt...und was drinnen passiert ist den Sklavenhaltern egal...wird in machen südamerikanischen Knästen ja auch so gemacht... Teufel
Im Zweifelsfall können die Sklavenhalter dann damit drohen, wenn keiner mehr arbeitet gibts keine Versorgung mit Nahrung, die ja von draußen kommen muss...
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« Antworten #148 am: November 02, 2009, 13:01:39 »

Hmm... irgendwie muss ich an Gothic I denken... gefällt mir! (Spiel ich aber auch grad wieder)
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Yanken
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« Antworten #149 am: November 02, 2009, 13:43:02 »

Als wahre Helden unter den unfreien Legiten werden die Schmuggler und Kontaktleute verehrt, denen es vergönnt ist Nachrichten und Waren mit der Außenwelt auszutauschen. Auch Diebe die den Mut haben von ihren Herren zu stehlen - und womöglich auch noch ihre Beute mit den Mitgefangenen teilen - stehen hoch im Ansehen. Nicht selten nehmen diese Leute, die wohl in der freien Welt als krimineller Abschaum verschrien gewesen wären, in den Lagern entscheidende und führende Positionen innerhalb der Sklavengesellschaft ein. Direkt unter ihnen stehen diejenigen die in der Unfreiheit eines Sklavenlagers geboren wurden oder mit einer hohen Lebenszeit in Gefangenschaft aufwarten können. Ganz unten stehen die Neulinge, sowie diejenigen die sich nicht integrieren wollen. Sie sind in den Augen der Anderen auf einer Ebene mit verräterischen Spionen ihrer Herren oder Versagern, wegen deren Unfähigkeit mitunter alle Mitglieder des Lagers gleichermaßen bestraft werden. Solche Leute haben bei entsprechendem Fehlverhalten nicht selten sogar den Tod durch hinterhältigen Meuchelmord zu erwarten, den die einflussreichsten Sklaven zur "Wahrung der Verhältnisse" in Auftrag geben.
Die Zentren dieser Kultur finden sich in den Sklavenghettos, wie sie z.B. in Yal-Mordai, Teruldan oder Xhoulajambo vorzufinden sind. Waren diese Stadtteile einst noch als bequeme Lösung für die einfache Unterbringung der Sklaven gedacht, stellte sich schon bald Ernüchterung ein. Die Anzahl der Gefangenen wuchs übermäßig im Vergleich zu ihren wenigen Bewachern. Die einflussreichsten Sklaven nutzten diese Chance und übernahmen im Untergrund mit ihren Banden die Kontrolle über große Teile der Ghettos. Nur noch tagsüber trauen sich die Wächter in diese abgesperrten von hohen Mauern umgebenen Stadtviertel, da schon viele ihrer Kollegen hier ihr Leben lassen mussten. So begnügen sich die Herren damit, dass sie mit regelmäßigen Machtdemonstrationen durch öffentliche Hinrichtungen , Folterungen, peniblen und schickanierenden Kontrollen, oder Verwehrung von Nahrungslieferungen an Arbeitsverweigerer, zumindest den Großteil der Sklaven auch weiterhin zur Arbeit zwingen können. Dennoch gibt es nicht wenige die sich dessen entziehen, darunter natürlich auch die einflussreichen Machthaber des Sklavenviertels und deren engster Kreis. Mit diesem prekären Umstand können die Sklavenhalter dennoch besser leben als mit einem Aufstand oder längerfristigen Arbeitsausfällen. Hier in den Ghottos weht ein anderer Wind als in den kontrollierbaren Sklavenlagern - die Stimmung kann hier schnell kippen und Waffen für einen Angriff sind schon längst geschmuggelt. Es gab sogar schon Gerüchte, dass die "Sklavenkönige" mit den Sklavenhaltern oder auch den Wächtern gemeinsame Sache machen um jeweils ihre Positionen zu erhalten und weiter zu verbessern.
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